Rapid Prototyping ist eine entscheidende Disziplin für wachstumsorientierte Produktentwicklungsunternehmen. Denn statt ewig auf die eigene Fertigung zu warten, lassen sich durch das Outsourcing von Fertigungsleistungen schneller Produkte entwicklen und auf den Markt bringen. Das Ganze beschränkt sich auch nicht auf mechansiche Komponenten, sondern mittlerweile sind auch biologische Materialien, Textilien und softe Materialien online bestellbar.

#10 CollPlant

www.collplant.com
CollPlant hat sich auf die regenerative Medizin spezialisiert und konzentriert sich auf das Bioprinting von Geweben und Organen für die Gewebereparatur und den Markt für fortgeschrittene Wundversorgung. Ihre Produktlinie basiert auf ihrem rhCollagen (rekombinantes menschliches Kollagen), das mit ihrer firmeneigenen Gentechnik auf Pflanzenbasis entwickelt wurde. Die Biotinten von CollPlant eignen sich für verschiedene 3D-Druckanwendungen, darunter Extrusion, Tintenstrahl, Laser Induced Forward Transfer (LIFT) und Stereolithographie.

#9 Unmade

www.unmade.com
Unmade ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Modesoftware. Ihre maßgeschneiderte Software und 3D-Webtechnologie ermöglicht es Modeunternehmen, maßgeschneiderte Designs effizient zu erstellen. Die Biotinten von CollPlant eignen sich für verschiedene 3D-Druck-Anwendungen Im Oktober kündigte Unmade eine Partnerschaft mit New Balnace an, um den Kunden ein maßgeschneidertes Erlebnis zu bieten. Der Unmade x New Balance 111 Knit, der auf der New Balance Customization Plattform NB1 erhältlich ist, wird in sechs Farben und drei Mustern angeboten, so dass die Kunden ihr eigenes, maßgeschneidertes, gestricktes Schuhoberteil entwerfen können.

#8 InstaWerk

www.instawerk.de
InstaWerk ist Deutschlands führende Plattform für die Beschaffung von CNC-Teilen. Wer also Drehteile oder Frästeile braucht, ist hier richtig aufgehoben. Durch das internationale Beschaffungsnetzwerk profitiert man auch bei kleinen stückzahlen von starken Skaleneffekten.

#7 Fortify

www.3dfortify.com

Fortify nutzt Digital Composite Manufacturing (DCM) zur Herstellung fortschrittlicher Materialien. DCM basiert auf der Fluxprint-Technologie von Fortify, einem magnetischen 3D-Druckverfahren, das durch die Kombination von digitaler Lichtprojektion (DLP) und Magnetismus optimierte Verbundwerkstoffe erzeugt. Während des Drucks werden die Fasern innerhalb des Bauteils Voxel für Voxel magnetisch ausgerichtet, um die Mikrostruktur zu optimieren und hochleistungsfähige Teile zu schaffen.

#6 Inkbit

www.inkbit.com

InkBit kombiniert maschinelles Sehen und KI mit 3D-Druck, um präzisere 3D-Drucke zu erstellen. Sie verwenden ein proprietäres 3D-Scansystem, um eine topografische Karte jeder Schicht nach dem Auftragen zu erstellen. Jede Abweichung von der erwarteten Geometrie wird in den nachfolgenden Schichten korrigiert. Anhand der Daten lernt ein maschineller Lernalgorithmus die Eigenschaften der einzelnen Materialien und antizipiert ihr Verhalten. Die Technologie des Unternehmens hat das Interesse von Stratasys geweckt, das die Finanzierungsrunde anführte.

#5 nTopology

www.ntopology.com

Die fortschrittliche Modellierungssoftware von nTopology ist für den 3D-Druck optimiert und vereint Design und Simulation in einem einzigen Arbeitsablauf. Eine der stärksten Funktionen von nTopology ist die Erstellung schneller generativer Designs. Im November stellte das Unternehmen seine neueste Software, die nTop Platform 2.0, vor, die über vorgefertigte Toolkits für Leichtbau, architektonische Materialien, Designanalyse, Topologieoptimierung und additive Fertigung verfügt. Darüber hinaus haben die Nutzer die Möglichkeit, ihre eigenen Toolkits zu erstellen.

#4 Essentium

www.essentium.com

Essentium behauptet, dass sie mit ihrer High Speed Extrusion (HSE) 3D-Druckplattform 5 bis 15 Mal schneller drucken können als die Konkurrenz. Die Schlüsselkomponente der HSE ist die HSE Hozzle, eine von Essentium entwickelte Düse, die in nur 3 Sekunden auf 550ºC erhitzt werden kann. Die FlashFuse-Filamenttechnologie ist eine elektrische Schweißlösung, die nach eigenen Angaben die bei FDM-Druckern auftretenden Probleme mit der Z-Stärke beseitigt.

#3 RelativitySpace

www.relativityspace.com

Relativity Space behauptet, über das weltweit größte 3D-Metalldrucksystem namens Stargate zu verfügen, und druckt Raketentriebwerke für die Weltraumforschung. Stargate verspricht 100-mal weniger Teile und eine 10-mal schnellere Produktionszeit als die herkömmliche Raketenherstellung. Nach ihrer Finanzierungsrunde im Oktober erklärte Relativity Space, dass sie “bis zur Umlaufbahn voll finanziert” sind. Ihre Rakete Terran 1 soll 2021 ihren ersten Weltraumflug absolvieren, mit dem Ziel, künftige Generationen von Stargate-3D-Druckern in den Weltraum zu schicken, um Raketentriebwerke und andere Komponenten auf anderen Planeten zu drucken.

#2 Carbon3D

www.carbon3d.com

Die Digital Light Synthesis (DLS)-Technologie von Carbon, die auf dem firmeneigenen CLIP-Prozess basiert, nutzt digitale Lichtprojektion, sauerstoffdurchlässige Optik und programmierbare Flüssigharze, um Teile schnell und mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften, Auflösung und Oberflächengüte herzustellen. Die 3D-Drucker des Unternehmens werden nicht nur für die Herstellung von Prototypen, sondern auch für Endanwendungen eingesetzt, vor allem für die 3D-gedruckten Sohlen der Futurecraft-Sneaker von Addida. Carbon stellte im Februar seinen neuesten 3D-Drucker, den L1, vor. Seit letztem Monat ist der L1 für Kunden als Abonnement für 250.000 $ pro Jahr bei einer Laufzeit von 3 Jahren erhältlich. Ebenfalls im November löste Ellen Kullman, ehemalige CEO von DuPont, den Mitbegründer Joe DeSimone ab, der daraufhin den Vorsitz des Vorstands übernahm.

#1: Das bist Du.

Warte nicht auf die Innovationen anderer. Du kannst alles was hier gezeigt wurde. Von der Raketenfabrik bis zum 3D-Drucker: Mach es besser.