All Online-Fertiger in Stuttgart


Wer will schon hunderten Fertigern hinterher telefonieren, wenn er etwas fertigen lassen will? Ob CNC-Fräsen, additive Fertigung oder Composites: Die Welt bestellt zunehmend online. Hier kommen die Online-Fertiger ins Spiel. Für den Besteller schafft das Transparenz, erhöht die Geschwindigkeit und ermöglicht auch kleinen Firmen Innovationen zügig umzusetzen. Aber auch die Hersteller profitieren von der Online-Kalkulation und Bestellung, denn es erhöht die Maschinenauslastung und stellt eine stressfreie Akquise von Fertigungufträgen dar. Um die Vor- und Nachteile der Online-Fertiger zusammenzufassen, haben wir hier ein paar Punkte allgemein notiert:

Vorteile von Online-Fertigern für den 3D-Druck, CNC-Fräsen und Co

  • Kosten: Meist günstigere Preise durch Transparenz des Online-Marktes
  • Verfügbarkeit: Hohe Verfügbarkeit ohne langwierige Lieferantensuche und Verhandlungen
  • Zeit: Schnelle Beschaffung und oft schnelle Lieferzeiten

Nachteile von Online-Fertigern

  • Meist standardisierte Spezifikationsmöglichkeiten und Einkaufsbedingungen
  • Remote-Kommunikation meist über Telefon und Chats

Schlussfolgerung: Für wen eignen sich Online-Fertiger?

Kernmerkmal der Online-Fertiger ist die Preistransparenz. Zwar kann die Preisbildung von Auslastung und/oder anderen Merkmalen beeinflusst sein. Online lässt sich über den Abgleich mit anderen Websites jedoch schnell feststellen, ob der Preisaufschlag ein allgemeines Marktgeschehen widerspiegelt oder nur ein Preispremium des jeweiligen Anbieters ist.
  • Kleine und mittlere Unternehmen, Startups: Für kleine Unternehmen spielen Dynamik und Agilität eine übergeordnete Rolle. Zudem sind sie meistens weit weniger ressourcenstark und finanzkräftig ausgestattet als Konzerne. Wer also schnell Innovationen auf den Markt brignen muss und dabei nicht das Einkaufsbudget der NASA zur Verfügung hat, wird bei allen Online-Fertigern mit einem Einkaufsnetzwerkes verknüpft, das vor ein paar Jahren noch ein wertvoller Wettbewerbsvorteil großer Unternehmen war.
  • Unternehmen mit starkem Preisdruck, die über einen effizienten Einkauf geringe Einkaufskosten mit geringen Personal- und Akquisitionsaufwand nutzen wollen: Die jeweiligen Plattformen haben meist schon die Herkulesaufgabe erledigt und ein großes Netzwerk aufgebaut. Die Lohnfertiger stehen hier also auch in einem klarem Preisdruck - das hilft dem Einkäufer auch ohne jahrelange Verhandlungen.
  • Unternehmen, die keine Raketenwissenschaft betreiben: Seien wir doch ehrlich, der Schein und die Schnelligkeit des Internets und des Online-Handels mag seinen Charm haben, aber wer hochkritische Bauteile entwickelt, wird wohl eher auf eine interne Fertigung oder ein etabliertes, single-source Lieferantenverhältnis setzen. Auch die Geheimhaltung mancher konstruktiver Details mag relevanter sein als andere und am Ende muss man sich im Klaren sein, dass die Informationen wohl durch die Fertigungswelt schweben. Das heisst nicht, dass die Informationen zwingend weitergegeben werden, aber verbreitet werden sie eben doch. Zur anderen Seite der Münze gehört aber auch: Viele Toleranzen sind komplett überzogen und für den jeweiligen Anwendungsfall unnötig. Vorrichtungen, Maschinenbauteile und Sekundärkomponenter erfüllen ihre Funktionalität meist auch ohne seitenlange Spezifikationen und Anforderungsliste. Diese Bauteile sind meist konstruktiv bedingt in einem speziellen Fertigungsverfahren entworfen worden, haben aber Toleranz- und Qualitätsanforderungen, die den Allgemeintoleranzen entsprechen.
  • Forschung und Entwicklungsabteilungen für den Einsatz als Prototypen, Versuchsteile und Erprobungen: In der Entwicklung spielt meistens die Zeit durch den Innovations- und Konkurrenzdruck der Mitbewerber eine übergeordnete Rolle. Dinge schnell und effizient zu beschaffen, um schnell Erkentnisse zu gewinnen ist also das übergeordnete Ziel. Ich kenne keinen Entwickler, der nicht am liebsten den EInakuf übergehen und sofort bestellen würde. In gewisser Weise paaren sich hier die Wünsche nach schneller Beschaffung des Entwicklers mit den Forderung nach einem kosteneffizienten Einkauf der Einkaufsabteilung (siehe oben).



  • InstaWerk Unternehmensblog: Fräsen als Online-Fertiger

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